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Эл. №ФС77-60625 от 20.01.2015
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Лингво-страноведческий журнал « Geschichte Deutschlands»

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Департамент лесного хозяйства Нижегородской области

Государственное бюджетное образовательное учреждение

среднего профессионального образования

Нижегородской области

«Краснобаковский лесной колледж»




Лингво-страноведческий журнал

Часть I

GESCHICHTE DEUTSCHLANDS

Учебное пособие

по немецкому языку

hello_html_m553296ed.jpg



Составила:

преподаватель немецкого языка

высшей квалификационной категории

Булкина Татьяна Анатольевна





р.п. Красные Баки

2014 год









Учебное пособие по немецкому языку предназначено для студентов ССУЗов России с целью расширения кругозора и формирования межкультурной компетенции по теме «Страноведение».

Оно включает в себя описание исторических событий, происходивших на терриитории современной Германии в разные эпохи развития государства, начиная с 800 года н.э. и до наших дней.

Данное пособие знакомит нас с ведущими лидерами, известными лицами, вершившими историю Германии на протяжении веков, предоставляет достоверные сведения и факты тех или иных событий и отражает атмосферу, царившую в различные периоды жизни развития и становления гударства.































Содержание: стр.


1. Mittelalter: (800 – Anfang 13. Jahrhundert )……....……………………4

2. Spätmittelalter und die frühe Neuzeit………………………….………..5

(Mitte 13.bis Ende15. Jahrhundert) 

3. Reformation: (1500 – 1899)…. ………………………….……………..6

4. Neue Zeit: (1900 – 1969)..…………………………………………........8

5. Neue Ostpolitik (1970 -1989)…………………………………...……..14

6. Freie Wahlen in der DDR: (1990 – 2013)…………..….……..………..17

7. Список литературы:…………………………………………………..20

8. Приложение…………………………………………...………...…….21
































1. Mittelalter: 800 - Anfang 13. Jahrhundert


Karl der Große (814)


Dhello_html_6348304e.jpgeutschland war die längste Zeit seiner Geschichte kein einheitlicher Staat, sondern ein loser Verbund vieler Territorialstaaten im Rahmen des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“. Es war ein langer Weg bis zur Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871.  

 Der Begriff „deutsch“ ist erst im 8. Jahr­hun­dert aufgekommen. Er bezog sich auf die Sprache, die im östlichen Teil des Fran­ken­reiches gesprochen wurde, und bedeutete „so wie das Volk spricht“ (im Gegensatz zu der Gelehrtensprache Latein).

Nach dem Tod Karls des Großen (814) brach das­ Fran-

Karl der Grosse kenreich auseinander - im Wesentlichen entlang der

Sprachgrenze zwischen dem früh­mittel­alter­lichen Fran-zösisch und demAlthoch­deutschen. Erst nach und nach entwickelte sich bei den östlichen Bewohnern ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Wo Deutsch gesprochen wurde, sollte auch „Deutschland“ sein. Während die Westgrenze früh feststand, kam die Ostsiedlung erst im 14. Jahrhundert zum Stillstand. Die Berührung und Über­lage­rung von deutschen und slawischen Bevölke­rungs­gruppen hatte bis zum Zweiten Welt­krieg Bestand.

König Konrad I. (911)


hello_html_m303c5642.jpg Rückblickend gilt der Amtsantritt von König Konrad I. (911) als Übergang vom ostfränkischen zu einem deutschen Reich. Doch der offizielle Titel war wegen Konrads Herkunft zunächst „fränkischer König“ und später „römischer König“. Das Reich selbst hieß seit dem 11. Jahrhundert „Römisches Reich“, seit dem 13. Jahrhundert „Heiliges Römisches Reich“, und im 15. Jahrhundert erhielt es den Zusatz „Deutscher Nation“.

In diesem Reich wurde der König vom hohen Adel gewählt. Er war - von Ausnahmen abgesehen - mit seinem Vorgänger verwandt. Das mittelalterliche Reich hatte keine Hauptstadt, das Königtum war mobil. Es gab keine

König Konrad I.

Reichssteuern; seinen Unterhalt bezog der König vor allem

aus „Reichsgütern“, die er treuhänderisch verwaltete. Der König wurde begriffen als ein an die überlieferten Volksgesetze und die Zustimmung der Großen gebundener Herrscher, dem eigene Gesetzgebungs-, Besteuerungs-, Gerichts- und Heeresgewalt sowie die Kirchenhoheit zustanden. Er war zugleich oberste Instanz der Friedenswahrung.

König Otto I. (962)


hello_html_m152c4472.jpg König Otto I. ließ sich 962 in Rom zum Kaiser krönen. Dieses Kaisertum, auch von Ottos Nachfolgern wahrgenommen, bedeutete der Idee nach die Herrschaft über das gesamte Abendland. Aber Idee und Wirklichkeit klafften weit auseinander.

Weil sich die Könige zur Kaiserkrönung jeweils nach Rom begeben mussten, kümmerten sie sich auch intensiv um eine Herrschaft in Italien. Den klaren Vorrang des Kaisers gegenüber dem Papst konnte Heinrich IV. nicht mehr halten. Der Streit um die Einsetzung von Bischöfen (Investiturstreit) endete gegenüber Papst Gregor VII. im

König OttoI. Jahr 1077 mit einem Bußgang nach Canossa.Seither

standen sich Papst und Kaiser gleichrangig gegenüber.

Trotz äußerlicher Machtfülle in der folgenden Staufer-Dynastie vollzog sich eine territoriale Zersplitterung - die geistlichen und weltlichen Fürsten wurden zu halbsouveränen „Landesherren“. Während in anderen Ländern Westeuropas Nationalstaaten entstanden, strebten die Kräfte in Deutschland auseinander. Das war der Ursprung dafür, dass die Deutschen über die Jahrhunderte zu einer „verspäteten Nation“wurden.


2. Spätmittelalter und die frühe Neuzeit:

Mitte 13. bis Ende 15. Jahrhundert 

Karl IV. (1356)


hello_html_7b43a4b4.jpgMit der „Goldenen Bulle“ schuf Karl IV. im Jahr 1356 eine Art Reichsgrundgesetz. Darin erhielten sieben herausgehobene Fürsten, die Kurfürsten, unter anderem das aus­schließ­liche Recht zur Königswahl. Während die kleinen Grafen, Herren und Ritter allmählich an Bedeutung verloren, wuchs die wirtschaftliche Macht der Städte. Ihr Zusammenschluss in Bünde machte sie noch stärker: Die Hanse wurde im 14. Jahrhundert zur führenden Macht im Ostseeraum. In einer Reichsreform verwirklichte Maximilian I. - der erste Kaiser ohne Krönung - 1495 eine neue formale Ordnung mit Reichstag, Reichs­kreisen und Reichskammergericht. Aber die inhaltliche Belebung schlug fehl. Stattdessen entwickelte sich ein Dualismus Karl IV mit seiner Familie

von„Kaiser und Reich“:


Dem Reichsoberhaupt standen die Reichsstände – Kurfürsten, Fürsten und Städte - gegenüber. Die Kaiser gingen bei ihrer Wahl „Kapitulationen“ ein, ihre Stellung wurde immer mehr ausgehöhlt. Zugleich wuchs der Einfluss der großen Fürsten.

 Aber der Reichsverbund bestand weiter. In ihm wurden die Städte zu wichtigen wirtschaftlichen Zentren. In Textilindustrie und Bergbau ging die Wirtschaftsform über das Zunftwesen der Handwerker hinaus. Wie beim wachsenden Fernhandel trug sie frühkapitalistische Züge.


3. Reformation: 1500 - 1899


Martin Luther (1517-1525)


hello_html_3c291f87.jpg Geprägt von Renaissance und Humanismus erwachte ein kritischer Geist, der sich vor allem gegen kirchliche Missstände richtete. Diese Unzufriedenheit entlud sich nach dem Auftreten Martin Luthers in der Reformation. Diese Bewegung begann mit der Veröffentlichung von Luthers 95 Thesen gegen die Missstände in der alten katholischen Kirche am 31. Oktober 1517. Ihr Ziel war eine Rückführung der kirchlichen Lehre auf die im Evangelium offenbarten Glaubenswahrheiten. Martin Luther

hello_html_m7dd6ac37.jpg Die 95 Thesen folgten dem Stil von Disputationsthesen wie sie zu dieser Zeit üblich waren und waren in Latein verfasst. Luther wandtesich zunächst gegen die kirchlich geschürte Angst vor dem Fegefeuer. Ab These 21 bildete der Ablasshandel den Schwerpunkt seiner Ausführungen. Luther bezeichnete den Ablass als gutes Geschäft, sprach ihm aber jegliche Wirkungskraft ab. Rhetorisch fragte Luther, warum der Papst nicht seine Kirche St. Peter lieber von seinem

Luthers 95 Thesen eigenen Geld als dem der armen Gläubigen

baue. Den Abschluss bildet ein Aufruf an die Christen, lieber darauf zu vertrauen, durch viele Trübsale ins Himmelreich einzugehen, als sich in falscher geistlicher Sicherheit zu beruhigen. Die Folgen reichten weit über religiöse Ansprüche hinaus. Das gesamte soziale Gefüge bewegte sich, die Reichsritter wagten den Aufstand. Politische wie soziale Bestrebungen kamen 1525 im Bauernkrieg zum Ausdruck - der ersten größeren revolutionären Entwicklung in der deutschen Geschichte. Er wurde blutig niedergeschlagen.


Zeitalter der Glaubensspaltung:

der Kampf der Konfessionen


hello_html_m7c345a13.jpgPolitisch führte die Reformation zu einer weiteren Stärkung der Landesfürsten. Nach wechselvollen Kämpfen gab ihnen 1555 der Augsburger Religionsfriede das Recht, die Religion ihrer Untertanen zu bestimmen („cuius regio eius religio“). Die protestantische Konfession war der katholischen gleichgestellt - Deutschland wurde zu vier Fünfteln protestantisch. Kurze Zeit später ging die Zeit Karls V. zu Ende. Stark auf die Weltpolitik fixiert, hatte er der Stellung des Kaisers in Deutschland nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet. Fortan ging das Weltreich getrennte Wege.

Hier die deutschen Territorialstaaten, weiterhin im Rahmen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, dort die westeuropäischen Nationalstaaten - so sah das neue europäische Staatensystem in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts aus. Doch der Kampf Die protestantische Konfession

der Konfessionen dauerte an. In der Ge-

genreformation konnte die katholische Kirche viele Gebiete zurückgewinnen.

Die konfessionellen Gegensätze verschärften sich, führten zur Bildung von Religionsparteien (protestantische Union /katholische Liga) und mündeten in den Dreißigjährigen Krieg. Zwischen 1618 und 1648 zog diese europäische Auseinandersetzung eine Blutspur durch viele Regionen Deutschlands, die verwüstet und entvölkert wurden.


Bismarck-Reich


hello_html_fd7f4ee.jpg Etappen auf dem Weg zur deutschen Einheit waren:  
-der von Preußen und Österreich gemeinsam gewon- nene deutsch-dänische Krieg 1864;  

-der Sieg Preußens über Österreich im Krieg von 1866, durch den Österreich von der weiteren deutschen Ent- wicklung ausgeschlossen wurde;  

- die Gründung des Norddeutschen Bundes 1867 mit

Bismarck als Bundeskanzler.

Bismarck arbeitete als Reichskanzler weiter auf die kleindeutsche Einheit zu und brach nach einem diplomatischen Konflikt um die spanische Erfolg

den Widerstand Frankreichs im Krieg von 1870/71.

Reichskanzler Bismarck



Wilhelm I.

hello_html_m6e976014.jpg

Dieser gemeinsame Waffengang verstärkte die patriotische Begeisterung auch in den süddeutschen Staaten, die sich mit dem Norddeutschen Bund umgehend zum Deutschen Reich zusammenschlossen.

Am 18. Januar 1871 wurde in Versailles der preußische König Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser ausgerufen.  
Dieses Deutsche Reich war also nicht durch eine Volksbewegung „von unten“, sondern durch Fürstenbeschluss „von oben“ entstanden. Der neu gegründete Reichstag wurde aufgrund des allgemeinen
Wilhelm I.

und gleichen Wahlrechts zusammengesetzt. Daneben

bestand in Preußen und den anderen Bundesstavom Einkommen abhängiges Klassenwahlrecht. Zwar wurde mit dem wirtschaftlichen Erfolg das Bürgertum immer einflussreicher, aber in der politischen Gestaltung bliebender Adel und das aus vielen Adligen bestehende Offizierskorps bestimmend. Der 19 Jahre lang regierende Bismarck stand - bei aller außenpolitischen Weitsicht-den demokratische Tendenzen im Inneren verständnislos gegenüber.

Erbittert bekämpfte er den linken Flügel des liberalen Bürgertums, den politischen Katholizismus und ganz besonders die Arbeiterbewegung, die er von 1878 bis 1890 durch die Sozialistengesetzgebung gewissermaßen unter Ausnahmerecht stellte. Trotz fortschrittlicher und lange Zeit sogar beispielhafter Sozialgesetzgebung blieben weite Teile der Arbeiterschaft dem Staat entfremdet.



4. Neue Zeit: 1900 - 1969


Erster Weltkrieg


hello_html_5420f88c.jpgMit dem unerfahrenen, jungen Kaiser Wilhelm II. geriet Deutschland auch außenpolitisch in schweres Fahrwasser. Er versuchte, den weltpolitischen Vorsprung der seit langem imperialistisch ausgreifenden anderen Großmächte aufzuholen, verstrickte sich dabei aber zunehmend in Isolierung. Innenpolitisch blieb die Sozialdemokratie, die Kraft mit den meisten Wählern, von der politischen Teilhabe weitgehend ausge­schlossen. Sie bekam ihre Chance erst nach der Niederlage der alten Ordnung im Ersten Weltkrieg.   Diesen Krieg hatte eigentlich keine der beteiligten Mächte angestrebt - wenn sich auch die Spannungen im Frühsommer 1914 so aufgebaut hatten, dass die gewaltsame Lösung der verschiedenen außen-politischen Ziele der europäischen Mächte als eine mehr Wilhelm II


hello_html_m12ea143e.jpg oder minder willkommene Option bewusst in Kauf genommen worden war. Der deutsche Aufmarschplan scheiterte schon im Ansatz. Er sah eine rasche Niederwerfung Frankreichs vor.

Doch nach der Marne-Schlacht versan-ken beide Seiten in einem grausamen Stellungskrieg, der ohne jeden mili-tärischen Nutzen ungeheure Mengen an Menschenleben kostete und eine sinnlose Materialschlacht bedeutete. 1917 brachte der Kriegseintritt der USA die sich längst andeutende Entschei-

Sommer 1914 dung, an der Oktoberrevolution auch in

die Russland von 1917 und der Frieden im Osten nichts mehr ändern konnten. Dem militärischen Zusammenbruch folgte die politische Umwälzung: Kaiser und Fürsten räumten als Folge der Deutschen Revolution im November 1918 die Throne. Unter der äußeren Katastrophe wich die gescheiterte Monarchie der jahrzehntelang im Inneren bekämpften Alternative - der Republik.


Weimarer Republik


hello_html_m2ac1b6ef.jpgBenannt nach der in Weimar tagenden verfassunggebenden Nationalversammlung, wurde die junge Republik in den Anfangs­jahren von einer parlamentarischen Mehrheit aus Sozialdemokratie, Deutscher Demo­kratischer Partei und Zentrum gestaltet und geprägt. Die Demokratie funktionierte. Die SPD hatte sich von den revolutionären Vorstellungen der Frühzeit getrennt. Versuche zum radikalen Umsturz der Ordnung in Richtung einer sozialistischen Herrschaft wurden niedergeschlagen. Das

hello_html_32f60c9d.pngWappen Weimarer Republik Privat­eigentum i Industrie und Landwirtschaft blieb , und

anti­republikanisch einge-stellte unangetaste die zumeist Beamten-und Richter-schaftbehieltihre Posten.  
 Doch schon in den Zwanzigerjahren zeigte sich, wie brüchig die Basis in der Bürgerschaft war. Wirtschaftskrise, Inflation, Ruhrbesetzung und kommunistische Umsturzbemühungen machten 1923 in einer Situation allgemeiner Verwirrung deutlich, dass in Weimar die Demokraten in der Minderheit waren. Die folgende wirtschaftliche Erholung führte zu einer politischen Beruhigung.
Das Deutsche Reich

Und auch außenpolitisch gewann das besiegte Deutschland unter anderem 1925 im Locarno-Vertrag und 1926 durch den Beitritt zum Völkerbund international wieder gleichberech-tigten Status. Für kurze Zeit empfanden Teile der Bevölkerung ihre Situation in Wissenschaft, Kunst und Kultur sogar als „Goldene Zwanziger“. Die Blütezeit war intensiv, aber sie war kurz. Denn in der neuen Wirtschaftskrise zeichnete sich bereits 1929 der Niedergang der Republik ab.



Diktatur des Nationalsozialismus


hello_html_m7dacb1af.jpgEnde der Zwanzigerjahre fanden linker und rechter Radikalismus in horrender Arbeits­losigkeit und weit verbreiteter wirtschaftlicher Not reichlich Nahrung. Im Reichstag kamen keine regierungsfähigen Mehrheiten mehr zustande. Die Kabinette waren abhängig von der Notverordnungskompetenz des Reichs­präsi­denten, wodurch ohne parlamentarische Zustimmung regiert werden konnte. Auf den sozialdemokratischen Reichs­präsi­denten Friedrich Ebert war bereits 1925 der Kandidat der Rechten, der ehemalige Feldmarschall Paul von Hindenburg, gefolgt. Er beachtete streng die Verfassung, fand aber kein wirkliches inneres Verhältnis zur Republik.

Anfang 1933, als die schwersten Krisenzeiten bereits im Abklingen begriffen waren, rechneten sich Mitglieder des rechten Lagers aus, den extrem antidemokratischen Adolf Hitler durch eine Übertragung der Kanzlerschaft für ihreeigenen Zwecke nutzen zu können.Seine nationalsozialistische Bewe- Im Kabinet der Nationalsozialisten

gung war in Folge der Wirtschaftskrise die stark-

shello_html_m7f0d18b9.jpgte Kraft in Deutschland geworden, ohne freilich eine Mehrheit in der Bevölkerung und im Parlament auf sich vereinen zu können. Hindenburg ernannte ihn trotz eigener stärkster Bedenken zum Regierungschef und willigte auch in seine Forderung einer Auflösung des Reichstages ein. Die Machtergreifung hatte begonnen.   

Die Nationalsozialisten zerschlugen binnen weniger Wochen alle demokratischen Schranken und ersetzten sie durch scheinlegale Strukturen. Hitler setzte die Grundrechte praktisch außer Kraft, verbot Gewerkschaften und Parteien (bis auf seine eigene), hob die Pressefreiheit auf und ging gegen missile-

DieNationalsozialisten bige Personen mit rücksichts­losem Terror

vor. Tausende Menschen ver­schwanden ohne Gerichts­verfahren in Konzen­tra­tionslagern.   Neben die politische Verfolgung trat von Anfangan ein Rassenwahn. Vor aller Augen wurden jüdische Mitbürger durch dieStaats- und Parteiorganisationen geschnitten,gedemütigt, aus öffentlichen Ämtern entlassen, bedroht und schließlich systematisch verfolgt. 1938 wurden Synagogen und andere jüdische Einrichtungen in einem Pogrom zerstört. Die Vorstellungskraft vieler Menschen reichte nicht aus, um zu erahnen, was die NS-Schergen mit den in KZ-Lager gebrachten Juden anstellten. "Vernichtung" durch unmenschliche Unterbringung und Arbeitsanstrengungen, zynische und menschenverachtende medizinische Experimente und schließlich die Ermordung aller Juden, derer das Regime - vor allem in den eroberten Ostgebieten - habhaft wurde. Schätzungsweise sechs Millionen Männer, Frauen und Kinder wurden binnen weniger Jahre ermordet.  


Zweiter Weltkrieg


hello_html_69d398d1.jpgHitler reichte die territoriale Vergrößerung des Deutschen Reichs nicht. Er wollte mehr. Im März 1939 ließ er deutsche Truppen nach Prag einmarschieren, und am 1. September desselben Jahres entfesselte er mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg.

In fünfeinhalb Jahren kostete der Krieg 55 Millionen Menschen das Leben und verwüstete weite Teile Europas. Viele Länder erlebten die Deutschen als harte Besatzer. Die eroberten Gebiete reichten von der französischen Atlantikküste bis vor die Tore Moskaus, von Nordnorwegen bis nach Nordafrika. Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann ein gnadenloser Vernichtungsfeldzug im Osten.  Juni 1941

Mit dem Kriegseintritt der USA 1941 und der

hello_html_34ecb71b.jpg Niederlage in Stalingrad 1943 wendete sich das Blatt. Bei der Befreiung der besetzten Gebiete fanden die alliierten Truppen mehr oder minder stark organisierte Widerstands­gruppen vor. Aber auch in Deutschland hatte es in allen Jahren immer wieder verzweifelten Widerstand Einzelner oder verschiedener Gruppen aus allen Schichten des Volkes gegeben. Ein von Graf Stauffenberg und anderen Widerstands­kämpfern am 20. Juli 1944 verübtes Bombenattentat

April 1945 scheiterte: Hitler überlebte und ließ

über viertausend Menschen hinrichten. So ging der Krieg unter großen Opfern auf beiden Seiten weiter, bis das ganze Reichsgebiet von Alliierten besetzt war, Hitler am 30. April später das finsterste Kapitel in der deutschen Geschichte mit der bedingungslosen Kapitulation endete.


Stunde Null


Die Stunde Null für das Deutschland der Nachkriegszeit schlug mit der Kapitulation am 8./9. Mai 1945. Die letzte amtierende Reichsregierung unter Großadmiral Dönitz wurde verhaftet und zusammen mit anderen hohen Verantwortlichen der national­sozia­listischen Diktatur bei den Nürnberger Kriegsverbrecher- Prozessen unter Anklage wegen Verbrechen gegen Frieden und Menschlichkeit gestellt.

Dhello_html_3eb8b06d.jpgie vier Siegermächte USA, Großbritannien, Sowjetunion und Frankreich übernahmen die oberste Gewalt und teilten die Hauptstadt in vier Sektoren und das Reichsgebiet in vier Besatzungs­zonen. Die Ostgebiete wurden unter polnische beziehungsweise sowjetische Verwaltung gestellt.  

Auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 waren sich die vier Siegermächte einig, dass Deutschland entnazifiziert, entmilitarisiert, wirtschaftlichdezentralisiert und die Deutschen zur Demokratie erzogen werden sollten. Freilich verbanden nicht alle Beteiligten dieselben Inhalte mit diesen Begriffen. Die westlichen Siegermächte gaben in Potsdam zudem ihre Zustimmung zu einer Ausweisung der Deutschen aus den Auf der Potsdamer Konferenz - 1945

deutschen Ostgebieten, aus Ungarn und der

Tschechoslowakei. Die westliche Vorbe­dingung, dies „human“ durchzuführen, fand in der Realität kaum Niederschlag. Viele der rund zwölf Millionen betroffenen Deutschen erlebten ein brutalesVorgehen der neuen Machthaber.

hello_html_m5812ab05.jpgKalter Krieg

Doch schon bei den Konferenzen von Jalta und Potsdam offenbarten sich erste Risse. Entscheidende Meinungsunterschiede zwischen den Westmächten und der UdSSR über die Nachkriegsordnung in Europa traten zum Vorschein. Stalin betreibe keine expansive Politik und sei nur an der Sicherheit seines Landes interessiert.

Die USA schlugen unter Truman einen

Unterschreibung desVertrags antisowjetischen Kurs der Eindämmung

ein.

Mit Hilfe des Marshall-Plansversuchten sie, dem sich ausbreitenden Kommunis-mus und der sich abzeichnenden Blockbildung entgegenzuwirken.

Die Sowjetunion verbot den Staaten in ihrem Einflussbereich jedoch die Teilnah-me am Europäischen Wiederaufbauprogramm, was ein entscheidender Schritt Richtung Blockbildung war. Die Einführung der D-Mark in den westlichen Besatzungszonen nimmt die Sowjetunion zum Anlass, am 24. Juni 1948 die Zufahrtswege nach West-Berlin zu sperren. Die Alliierten antworten mit einer „Luftbrücke“, über die bis September 1949 die Bevölkerung in West-Berlin versorgt wird. Westeuropa reagierte daraufhin mit der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Teilung Deutschlands und

Gründung zwei deutschen Staaten


hello_html_m2ff78aa7.jpgDurch die endgültige Teilung Deutschlands in zwei Staaten, die Westintegration und die Gründung der NATO wurde die Teilung der Welt in zwei Machtblöcke schliesslich verfestig.t Im Zuge der Entkolonisierung breitete sich der West-Ost-Konflikt auf die ganze Welt aus.

Am 23. Mai 1949 wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Bonn verkündet. Am 14. August finden die ersten Bundestagswahlen statt. Konrad Adenauer (CDU) wird Bundeskanzler. Am 7. Oktober 1949 vollzieht sich die Trennung zwischen Ost und West mit der Inkraftsetzung der Verfassung der DDR. Während Das geteilte Deutschland

im Westen Deutschlands das Modell der sozialen

Marktwirtschaft aufgebaut wurde, ging in der Sowjetischen Besatzungszone die Sozialisierung der Industrie voran.

Dhello_html_m214b753c.jpgie DDR folgte mit Einheitslistenwahlen, straffer Lenkung und Kontrolle von Staat und Gesellschaft durch die SED dem Muster der sowjetisch beherrschten „Volksdemokratien“ Ostmittel-und Südosteuropas. Das sowjetische Angebot, Deutschland bis zur Oder-Neiße-Grenze als „demokratischen und friedliebenden“ Staat im Status strikter Neutralität wieder zu vereinen, wurde von den

die Berline Mauer Westmächten auf dringendes Anraten Adenauers

nicht tiefer ausgelotet. Adenauer wollte die Westintegration der Bundesrepublik nicht aufs Spiel setzen. Und er fühlte sich bestätigt, als ein Jahr später, kurz nach Stalins Tod und nach Veränderungen in der Moskauer Führung, sowjetische Panzer einen Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 blutig niederwalzten.

Während die Westmächte ihre Präsenz in WestBerlin sowie Freiheit und Sicherheit der Stadt gewährleisteten, schottete sich die DDR immer mehr ab: Am 13. August 1961 wurde mitten durch Berlin gebaut und ein Todesstreifen entlang der Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten gezogen. Damit sollte der Flüchtlingsstrom aus der DDR nach Westen gestoppt werden.



5. Neue Ostpolitik (1970 -1989)

Bundeskanzler Willy Brandt


hello_html_1b8fa23f.jpgDas atomare Patt zwischen den beiden Supermächten hatte einen Prozess der Entspannung eingeleitet, der trotz der Niederschlagung der Prager Reformpolitik („Prager Frühling“) von 1968 weiter verfolgt wurde und zu konkreten Ergebnissen führte: Das Kernstück der Entspannungs- und Friedenspolitik von Bundeskanzler Willy Brandt bildete der Moskauer Vertrag vom 12. August 1970 zwischen der Bundesrepublik Deutsch-land und der Sowjetunion über Gewalt-verzicht und Anerkennung der Unver-letzlichkeit der Grenzen in Europa. Bundeskanzler Willy Brandt

Im „Brief zur deutschen Einheit“ bekräf-

tigte die Bundesregierung einseitig ihren Wiederver­einigungs­anspruch. Ermöglicht wurden „praktische Verbesserungen der Lage“, die die Teilung der Stadt erträglicher und die Mauer durchlässiger machten. Insgesamt wurde die Berlin-Frage entschärft und reguliert.

hello_html_17cd237b.jpg Im Grundlagenvertrag vom 21. Dezember 1972 zwischen den beiden deutschen Staaten wurden die deutsch-deutschen Beziehungen normalisiert. Die Einrichtung von Ständigen Vertretungen wurde vereinbart. Es öffnete sich der Weg für eine Vielzahl von Einzelverträgen. Am 18. September 1973 wurden die beiden

1972-Unterzeichnung des Grundlagenvertrages deutschen Staaten in die UNO aufge-

nommen,beide Staaten unterzeichneten am 1. August 1975 die KSZESchlussakte in Helsinki über Fragen der Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Für seine „Politik der Versöhnung zwischen alten

Feindbildern“ erhielt Bundeskanzler Willy Brandt 1971 als erster Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg den Friedens­nobel­preis.


Niedergang der DDR


In der DDR hatte sich die große Mehrheit der Bevölkerung trotz Kommandowirtschaft, Geheimpolizei, SED-Allmacht und strikter Zensur mit dem System arrangiert.

hello_html_756e0d60.jpg  Trotz der Propaganda wuchs in der Bevölkerung jedoch die Einsicht, dass die angestrebte wirtschaftliche Überrundung des Westens Fiktion bleiben würde.

Erschöpfung der Ressourcen und Produktivitätsverluste durch Zentralismus und Planwirtschaft zwangen das DDR-Regime, Vorgaben und Versprechungen zu strecken und immer wieder finanzielle Anleihen im Westen anzunehmen. Bei den

Konsumgütern herrschte das Prinzip der Demonstrationen in Ost-Berlin

Improvisation. Vor allem für die junge Gene-

ration wurde dieser Staat mit seiner umfassenden Bespitzelung und Dauerpropaganda fragwürdig. Es wuchs das Verlangen nach Selbst- und Mitbestim­mung, nach individuellen Freiheiten sowie nach mehr und besseren Konsumgütern.  Immer mehr Menschen kamen Mitte der Achtzigerjahre in die Ständige Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin sowie in die deutschen Botschaften in Prag und Warschau, um nach neuen Wegen zur Ausreise in die Bundesrepublik zu suchen.

Das Streben nach Freiheit förderte von 1985 an der neue sowjetische Machthaber Michail Gorbatschow, der für Auflockerung, Vertrauen und Transparenz stand. Die SED-Führung wollte sich indes von den Gorbatschow-Devisen „Perestroika“ (Umgestaltung) und „Glasnost“ (Offenheit) nicht anstecken lassen.  

hello_html_m606315b3.jpg Bereits 1987 griff Helmut Kohl bei einem Besuch Erich Honeckers in Bonn eine neue Perspektive für die deutsch-deutschen Beziehungen auf, die sich aus dem Schwenk der Politik in Moskau ergab: „Wir achten die bestehenden Grenzen, aber die Teilung wollen wir auf friedlichem Wege durch einen Prozess derVerständigung über win-

Helmut Kohl Erich Honeckers in Bonn den.

Weitere erfolgreiche Abrüstungs­ver-handlungen zwischen Ost und West verstärkten in der DDR die Forderungen nach Reformen und mehr Freiheit. Anfang 1988 wurden bei Demonstrationen in Ost-Berlin 120 Anhänger der Friedensbewegung „Kirche von unten“ festgenommen. Für die Inhaftierten hielt die Kirche einen Gedenkgottesdienst ab, an dem über 2.000 Menschen teilnahmen.

Vom Sommer 1989 an gerieten die DDR-Strukturen in einen sich immer schneller drehen den Strudel. Ungarn öffnete seine Grenzen für ausreisewillige DDR-Bürger, so dass Tausende von ihnen über Österreich in die Bundesrepublik gelangen konnten. Dieser Ausbruch aus der Disziplin der Warschauer-Pakt-Staaten ermutigte in der DDR immer mehr Menschen zu Protestaktionen.



Friedliche Revolution


hello_html_77a4ea95.jpgDie „sanfte Revolution“ in der DDR bewirkte eine Art Lähmung der Staatsorgane. Das SED-Politbüromitglied Günter Schabowski gab am Abend des 9. Novembers 1989 eine neue, freizügige Ausreiseregelung bekannt, die einen ungeheuren Erwartungsdruck der DDR-Bewohner und die Öffnung der Grenzüber­gangs­stellen in Berlin auslöste. Unbe­schreib­liche Freudenszenen spielten sich in dieser Nacht auf den Grenzstraßen und auf dem West-Berliner Kurfürstendamm ab, als die Mauer 1989: Fall der Berliner Mauer

faktisch gefallen war. Der Regierende Bürger-

meister Walter Momper brachte die gesamtdeutsche Stimmung jener Tage zum Ausdruck: „Wir Deutschen sind jetzt das glücklichste Volk auf der Welt.” Der friedliche Umsturz in der DDR brachte die Chance zu der jahrzehntelang erstrebten und von vielen nicht mehr für möglich gehaltenen Wiedervereinigung .

hello_html_af9bb47.jpg Bundeskanzler Kohl stellte am 28. November 1989 ein Zehn-Punkte-Programm vor, das über aktuelle Wirtschaftshilfe, einen grundlegenden Wandel des politischen und ökonomischen Systems, eine Vertragsgemeinschaft und konföderative Strukturen den Weg zu einem bundesstaatlichver fasten wiedervereinigten

Deutschland skizzierte. Die Opposition stimmte dieser Perspektive zu. Aber den protestierendenund demonstrierenden Men- schen in der DDR erschiendiese Perspekti-ve zu langwierig. Längst waren die Rufe auf den Straßen von „Wir sind das Volk“ in

Bundeskanzler Kohl „Wir sind ein Volk“ übergegangen.

Am 15. Januar 1990 versammelten sich in Leipzig 150.000 Menschen unter der Devise „Deutschland einig Vaterland“. Die Bürgerrechtsbewegung misstraute der neuen Regierung unter Hans Modrow. Der Sog des Westens verstärkte sich von Woche zu Woche, die Destabilisierung der DDR nahm rapide zu.


6. Freie Wahlen in der DDR (1990 – 2013)


Ehello_html_5d7ae9d5.jpghello_html_2b172a1e.jpgrstmals seit 40 Jahren konnten die DDR-Bürger am 18. März 1990 frei wählen. Auf die CDU und den Demokratischen Aufbruch (DA) entfielen 41,7 Prozent der Stimmen, auf die SPD 21,9, auf die Deutsche Soziale Union 6,3, auf die Liberalen 5,9 und auf die bislang allmächtige SED, die sich inzwischen in Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) umbenannt hatte, 16,4 Prozent der Stimmen. Das war ein VotumfüreinebeschleunigteWiedervereinigung.

Wiedervereinigung Lothar de Maizière trat an die Spitze einer Koali-

tion aus CDU, DSU, DA, SPD und FDP.

Mit ihm vereinbarte die Regierung Kohl einen Fahrplan für eine Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zum 1. Juli 1990. Für die Fortsetzung einer staatlich eigenständigen DDR gab es keine ökonomische Basis mehr. Im August 1990 sprach sich die DDR-Volkskammer für den schnellstmöglichen Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland aus. sah vor,

dass die fünf neu gebildeten Länder Bran- Der Einigungsvertrag vom 31. August

denburg, Mecklenburg-Vorpommern,

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Länder der Bundesrepublik Deutschland werden. In Moskau unterzeichneten am12. September 1990 die Außenministerder Bundesrepublik Deutschland, der DDR, der USA, der Sowjetunion, Groß-britanniens und Frankreichs den „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland“,den so genann-ten Zwei-plus-vier-Vertrag, der am 2./3. Oktober von den KSZE-Außenministern in New York in einem Kommuniqué begrüßt wurde.

hello_html_m667a177c.jpgAm 3. Oktober 1990 endete die Existenz der DDR. Die staatliche Einheit Deutschlands war wieder hergestellt.





Erweiterung der Europäischen Union


hello_html_19cc092b.jpgUnter der Erweiterung der Europäischen Union (EU-Erweiterung) versteht man die Aufnahme eines oder mehrerer Staaten (sogenannter EU-Beitrittsländer) zur Europäischen Union.

Art. 49 des EU-Vertrags räumt jedem europäischen Land, das die 1993 formulierten Kopenhagener Kriterien erfüllt, das Recht ein, die Mitgliedschaft zur Europäischen Union zu beantragen, ohne dass ein Rechtsanspruch auf Erwerb der Mitgliedschaft besteht.[1] Das Europäische Parlament und alle bisherigen Mitgliedstaaten müssen dem Beitritt zustimmen. Vor der Erweiterung muss das Beitrittsland den Acquis com- Flaggen der EU-Beitrittsländer

munautaire, also die Gesamtheit des EU-

Rechts, umsetzen. „Europäisch“ wird dabei in einem politisch-kulturellen Sinn verstanden und schließt die Mitglieder des Europarats, wie beispielsweise Zypern, mit ein. Die Zahl der Sterne auf der Europaflagge hat nichts mit der Anzahl der 12 Mitgliedstaaten zwischen 1986 und 1995 zu tun. Die Flagge wurde 1955 vom Europarat eingeführt und erst 1986 von der damaligen Europäischen Gemeinschaft übernommen. Die Flagge bleibt folglich ungeachtet der Erweiterungen der EU unverändert.


Eine neue Etappe der Zusammenarbeit

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Am Dienstag (27. Oktober) fand in Brüssel das erste Treffen im Rahmen des Dialogs auf hoher Ebene zwischen der Ukraine und der EU statt. Im Rahmen dieses neuen Formats der bilateralen Beziehungen führte der ukrainische

Das erste Treffen zwischender Ukraine und der EU Außen minister Kostyantyn

GryshchenkoVerhandlungen mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und EU-Erweiterungskommissar Štefan Füle. Gryshchenko hielt einen Tag darauf in Berlin einen Vortrag zum Thema: "Die Ukraine und die Europäische Union: für eine neue Etappe der Zusammenarbeit". Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, wies im Vorfeld darauf hin, wie stark die EU an einem Ausbau der Beziehungen zur Ukraine interessiert sei.

Die 2007 begonnenen Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen - einschließlich einer umfassenden Freihandelszone - sollen die Ukraine politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich stärker an die EU heranführen. Ukrainischen Unternehmern solle dadurch ein deutlich besserer Zugang zum europäischen Binnenmarkt ermöglicht werden.

"Die Gespräche sind nicht leicht", so Petschke. Es gehe um viele komplizierte technische und juristische Fragen. Die Reformbemühungen von Präsident Viktor Janukowitsch würden von der Kommission begrüßt. Janukowitsch habe wiederholt "zu Recht" darauf hingewiesen, dass der Weg der Ukraine in die EU über Reformen führe, die aus eigener Kraft umgesetzt werden müssen.



hello_html_278d9a39.jpg Ein International Open Data Day

Es ist wieder soweit, wie in jedem Jahr wird es auch 2014 wieder einen internationalen Open Data Hackathon geben. Am 22. Februar wird auf Events rund um den Globus mit offenen Daten gearbeitet. Ziel ist es die Bekanntheit von Open Data zu steigern, weitere Daten zu öffnen und zu zeigen, welches Potenzial in offenen Daten steckt.

Im letzten Jahr war Deutschland mitVeran

Open Data Day. Berlin 2013 staltungen in über 8 Städten gut vertreten.

Das soll auch dieses Jahr so sein deshalb rufen wir euch auf Events in eurer Stadt zu veranstalten! Der Open Data Day ist Community Event, das heißt, jeder ist willkommen mitzumachen und eine Veranstaltung zu organisieren.

Egal ob großer Hackday oder kleine Stammtischrunde, Ziel ist es so viele Leute wie möglich zu versammeln, Spaß zu haben, sich auszutauschen, zu experimentieren und Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu bauen.



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Während des Open Data Day

7. Список литературы:



-http:// www tatsachen-ueber-deutschland.demittelalter.html…

- http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/geschichte/inhaltsseiten/hintergrund-

1/spaetmittelalterneuzeit.html?type=1

- http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/ru/history/content/1500-1899.html?type=1

- http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/geschichte/inhaltsseiten/hintergrund-

1/bismarck-reich.html?type=1

- http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/geschichte/inhaltsseiten/hintergrund-1/1-

weltkrieg.html?type=1

-http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/geschichte/inhaltsseiten/hintergrund-

1/weimarer-republik.html?type=1-

-http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/geschichte/inhaltsseiten/hintergrund-

1/nationalsozialismus.html?type=1

-http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/geschichte/inhaltsseiten/hintergrund-1/2-

weltkrieg.html?type=1000&no_cache=1

-http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/geschichte/inhaltsseiten/hintergrund-

1/stunde-null.html?type=1

-http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/geschichte/inhaltsseiten/kompakt-1900-

1949.html?type=1

-http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/geschichte/inhaltsseiten/hintergrund-

2/neue-ostpolitik.html?type=1

-http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de/geschichte/inhaltsseiten/hintergrund-

2/niedergang-der-ddr.html?type=1

-http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de...Die "sanfte Revolution" in der DDR

-https://www.google.ru/search?q=http%3A%2F%2Fwww.tatsachen-ueber-

deutschland.de...Freie+Wahlen+in+der+DDR&sourceid=chrome&ie=UTF-8

-http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Europa/Erweiterung/Uebersicht_node.html

-http://planet.okfn.org/category/open-knowledge-foundation/#sthash.
















8. Приложение


Etappen deutscher Geschichte


I.800 - Anfang 13. Jahrhundert


800: Karl der Große

Der Herrscher des Fränkischen Reiches wird von Papst Leo III. zum Römischen Kaiser gekrönt. Später wird der Karolinger, der 814 in Aachen stirbt, zum „Vater Europas“ erklärt

 962: Otto I., der Große

Mit der Kaiserkrönung Ottos beginnt die Geschichte des „Heiligen Römischen Reichs“

 1024–1125/1138–1268: Salier und Staufer

Die Dynastien der Salier, Erbauer des Doms zu Speyer, und Staufer prägen die Geschicke Europas

 1179: Hildegard von Bingen

Die Äbtissin und Heilkundige, eine der bedeutendsten Frauen des deutschen Mittelalters, stirbt 81-jährig bei Bingen am Rhein


II. Mitte 13.bis Ende 15. Jahrhundert


 1452–1454: Buchdruck

Der Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, Johannes Gutenberg (um 1400–1468), druckt in Mainz erstmals die Bibel in einer Auflage von etwa 180 Exemplaren

1493: Aufstieg des Hauses Habsburg

Mit der Regentschaft Maximilians I. beginnt der Aufstieg des Hauses Habsburg. Es war jahrhundertelang eines der dominierenden Adelsgeschlechter in Mitteleuropa und stellte die meisten Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und von 1504–1700 die Könige von Spanien

 


III. 1500 bis 1899


1517: Glaubensspaltung

Das Zeitalter der Reformation beginnt, als Martin Luther (1483–1546) in Wittenberg seine 95 Thesen gegen das Ablasswesen in der katholischen Kirche öffentlich macht

 1618–1648: Dreißigjähriger Krieg

Zugleich Religionskrieg und Staatenkonflikt endet der Dreißigjährige Krieg mit dem Westfälischen Frieden: Die katholische, lutherische und reformierte Konfession werden als gleichberechtigt anerkannt

 1740–1786: Friedrich der Große

Während der Regierungszeit Friedrichs II., Schöngeist und Feldherr, steigt Preußen zur europäischen Großmacht auf. Seine Herrschaft gilt als exemplarisch für das Zeitalter des „aufgeklärten Absolutismus“

 1803: SäkularisierungDie Säkularisation geistlicher Herrschaften und Auflösung freier Reichstädte durch den Reichsdeputationshauptschluss leiten das Ende des „Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation“ ein

 1848/49: Märzrevolution

Ihren Anfang nimmt die „Deutsche Revolution“ im Großherzogtum Baden. In kurzer Zeit greift sie auf die übrigen Staaten des Deutschen Bundes über und führt zur ersten deutschen Nationalversammlung, die in der Frankfurter Paulskirche tagt

 1871: Reichsgründung

Am 18. Januar wird noch während des Deutsch-Französischen Krieges Wilhelm I. in Versailles zum Deutschen Kaiser proklamiert. Das (zweite) Deutsche Reich ist eine konstitutionelle Monarchie. Kurz nach der Reichsgründung kam es zum Wirtschaftsaufschwung, den so genannten Gründerjahren

 


IV.1900 bis 1969


1914–1918: Erster Weltkrieg

Kaiser Wilhelm II. isoliert das Land außenpolitisch und führt es in die Katastrophe des Ersten Weltkrieges, der fast 15 Millionen Menschenleben fordert. Im Juni 1919 wird der Friedensvertrag von Versailles unterzeichnet

 1918/19: Weimarer Republik

Am 9. November ruft der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann die Republik aus; Kaiser Wilhelm II. dankt ab. Am 19. Januar 1919 finden Wahlen zur Nationalversammlung statt

 1933: Nationalsozialismus

Die NSDAP wird bei den Reichstagswahlen 1932 stärkste Partei, am 30. Januar 1933 wird Adolf Hitler Reichskanzler. Mit dem „Ermächtigungsgesetz“ beginnt die NS-Diktatur

 1939: Beginn des Zweiten Weltkrieges

Hitler entfesselt am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg. Er kostet 60 Millionen Menschen das Leben und verwüstet weite Teile Europas und Ostasiens. Der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik fallen sechs Millionen Juden zum Opfer

 1945: Ende des Zweiten Weltkrieges

Mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 7./9. Mai 1945 endet der Zweite Weltkrieg in Europa. Die Siegermächte teilen das Land in vier Besatzungszonen und Berlin in vier Sektoren

 1948: Berlin-Blockade

Die Einführung der D-Mark in den westlichen Besatzungszonen nimmt die Sowjetunion zum Anlass, am 24. Juni 1948 die Zufahrtswege nach West-Berlin zu sperren. Die Alliierten antworten mit einer „Luftbrücke“, über die bis September 1949 die Bevölkerung in West-Berlin versorgt wird

 1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland

Am 23. Mai 1949 wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Bonn verkündet. Am 14. August finden die ersten Bundestagswahlen statt. Konrad Adenauer (CDU) wird Bundeskanzler. Am 7. Oktober 1949 vollzieht sich die Trennung zwischen Ost und West mit der Inkraftsetzung der Verfassung der DDR

1957: Römische Verträge

Die Bundesrepublik Deutschland gehört zu den sechs Ländern, die in Rom die Gründungsverträge der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft unterzeichnen

 1961: Mauerbau

Die DDR schottet sich am 13.August 1961 mit dem Mauerbau mitten durch Berlin und einem Todesstreifen“ entlang der Grenze zwischen beiden deutschen Staaten ab

 1963: Elysée-Vertrag

Der Deutsch-Französische Freundschafts- ­ vertrag wird von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle unterzeichnet


V. 1970 - 1989


 1970: Kniefall in Warschau

Die Geste von Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) am Mahnmal für die Opfer des jüdischen Gettoaufstands in Warschau wird Symbol für die Bitte Deutschlands um Versöhnung

 1989: Mauerfall

Die friedliche Revolution der DDR bringt in der Nacht des 9. Novembers die Mauer in Berlin und damit die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland zu Fall


VI. Freie Wahlen in der DDR (1990 – 2013)

 1990: Wiedervereinigung Deutschlands

Am 3. Oktober endet die Existenz der DDR. Die staatliche Einheit Deutschlands ist wiederhergestellt. Am 2. Dezember 1990 findet die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl statt, Helmut Kohl (CDU) wird erster Bundeskanzler des wiedervereinten Deutschlands

 2004/2007: EU-Erweiterung

Nach dem Zerfall der Sowjetunion und dem Sturz des Kommunismus treten 2004 acht weitere Länder Mittel- und Osteuropas sowie Zypern und Malta der EU bei; 2007 folgen Bulgarien und Rumänien .





Краткое описание документа:

Учебное пособие по немецкому языку предназначено для студентов ССУЗов России с целью расширения кругозора и формирования межкультурной компетенции по теме «Страноведение». Оно включает в себя описание исторических событий, происходивших на терриитории современной Германии в разные эпохи развития государства, начиная с 800 года н.э. и до наших дней. Данное пособие знакомит нас с ведущими лидерами, известными лицами, вершившими историю Германии на протяжении веков, предоставляет достоверные сведения и факты тех или иных событий и отражает атмосферу, царившую в различные периоды жизни развития и становления гударства.
Автор
Дата добавления 18.03.2014
Раздел Иностранные языки
Подраздел Другие методич. материалы
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