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Эл. №ФС77-60625 от 20.01.2015
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Методическая разработка открытого занятия "Zoegert nicht, Gutes zu tun"

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Статья на сайте педагогического клуба «Наука и творчество»

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ZÖGERT NICHT, GUTES ZU TUN”

Предметы группы «иностранный язык» (немецкий язык)

Мишина Вера Борисовна

учитель немецкого языка МБОУ «Гимназия №25» НМР РТ


Thema: Tag der Muttersprache.

1. Aus der Geschichte der Russlanddeutschen.

2.Brüder Grimm.

Zielgruppe: Schüler (11-18 Jahre)

Lernziele: 1. Entwicklung der Fertigkeiten Lesen, Sprechen, Audieren.

2. Beibringen der positiven Einstellung zur Geschichte der Russlanddeutschen und zur Muttersprache.

I. Lehrerswort (Präsentation in der Beilage 1, http://www.fayloobmennik.net/2728706)

Durch dich verlor ich einst mein Vaterhaus,

Erniedrig must’ ich in die Welt hinaus…

Doch deiner Lieder traute Melodie

Ließ leise ich in meine Seele ziehen. (“An meine Muttersprache”, Erna Hummel)

Из-за тебя потерян дом родной.

Из-за тебя унижена судьбой…

Он был всегда, твой ласковый мотив,

В моей душе на струнах грусти жив. («Родной язык», Эрна Гуммель)

Liebe Schüler! Liebe Gäste! Heute feiern wir den Tag der Muttersprache. Die Muttersprache ist eng mit der Geschichte verbunden. Erinnern wir uns an die Geschichte der Rußlanddeutschen.

II. Audieren. Schon viele Jahrhunderte leben Deutsche in Russland. Sie dienen am Hofe des Zaren. Die ersten Deutschen kamen im 16. Jahrhundert nach Moskau. Zar Alexej Michailowitsch befahl im Jahre 1652: Alle Deutschen sollen am Ufer des Flusses Jausa leben. Heute heißt dieser Stadtteil Lefortowo. Zar Peter I war sehr gern in der deutschen Siedlung zu Gast. Die Handwerker zeigten ihm, wie man Eisen gießt, Segel näht und Schiffe baut.

Am 22. Juli 1863 erließ KatharinaII ein Manifest. Nach dem Manifest kommen 27.000 Siedler aus Süddeutschland und gründen neue Dörfer im Wolgagebiet.

Nach Russland wurden traditionell Ärzte eingeladen, z.B. Dr. Haas. F.J. Haas wurde am 24. April 1780 in Münsterteufel bei Köln geboren. Sein Großvater war Arzt, sein Vater Apotheker. Bald nach seiner Ankunft in Moskau wurde Haas zum Chefarzt des Krankenhauses Pawlowskaja. In seiner neuen Heimat hatte Haas den Ruf des ersten Moskauer Arztes. Unbemittelte behandelte er kostenlos. Im Zentrum Moskaus gibt es Haas-Denkmal, wo die Worte stehen “Zögert nicht, Gutes zu tun”, die er oft wiederholt hat.

Im Zentrum von Kasan steht Fuchs-Denkmal. Karl Fuchs war Arzt, Archäologe und Historiker. Seit 1806 begann er seine Arbeit an der Kasaner Universität. Später wurde K. Fuchs Rektor. Er gründete die medizinische Fakultät. Viele Leute waren ihm dankbar. Er war der Erste, der sich für tatarische Sitten und Bräuche interessierte.

Zögert nicht, Gutes zu tun” – unter diesem Motto leben auch die Mietglieder der Nishnekamsker Gesellschaft der Russlanddeutschen “Freundschaft”.

Aufgabe:

  1. Wie heißt Moskauer Stadtteil, wo die Deutschen lebten? (Lefortowo)

  2. Wie heißt der 5. Rektor der Kasaner Universität? (K. Fuchs)

  3. Wer erließ ein Manifest 1763? (Katharina II)

  4. Zögert nicht, Gutes zu tun”. Wem gehören diese Worte? (Dr. Haas)

III. Sprechen. Viel Gutes haben Brüder Grimm für ihr Vaterland gemacht.

Aufgabe 1: Gruppenarbeit. 4 Gruppen. Aufgaben: s.6\7 “Schrumdirum”, Pilot-Nummer 2000. Stellt die Fragen und spielt dann Theater!

Fragen

Jacob

Wilhelm


Ich bin ein Jahr älter als Wilhelm. Wir waren die ältesten Kinder in der Familie. Wir hatten noch drei Brüder. Und die Jüngste in der Familie war unsere geliebte Schwester Lotte.

Bei unserem ersten Lehrer lernten wir lesen und rechnen. Er schlug uns oft. Damals schlugen alle Lehrer ihre Schüler.


Als Kinder sammelten wir Schmetterlinge und Blumen. Ich wollte Botaniker werden. Unser Vater war Jurist. Auf seinen Wunsch studierten wir Jura an der Universität Marburg. Aber uns interessierten Literatur, Geschichte und Muttersprache mehr.

An der Universität wurde Jacob von seinen Freunden “Alter” genannt: Sogar während der Ferien las er Bücher. Und mich nannten sie “Kleiner”: Ich war flink und lustig.


Wir waren immer gute Freunde und arbeiteten deshalb unser ganzes Leben zusammen. Bis heute werden wir Brüder Grimm genannt.

Wir selbst schrieben keine Märchen. Uns interessierten die Volksmärchen, die gewöhnlich Omas ihren Enkelkindern erzählten. Und die Enkelkinder erzählten sie dann ihren Enkelkindern weiter. Wir schreiben diese alten Märchen auf. Deshalb kennt ihr sie.


Unser Märchenbuch heißt “Kinder und Hausmärchen”. Für das erste Buch sammelten wir sechs Jahre lang Volksmärchen. Dann gaben das zweite und das dritte Buch heraus. Dafür brauchten wir 16 Jahre. Unsere Sammlung besteht aus 216 Märchen und 585 Sagen.

Ihr kennt viele von diesen Märchen: “Frau Holle”, Aschenputtel”, “Schneewittchen”, “Der gestiefelte Kater”, “Die sieben Raben” und andere.


IV. Märchenrätsel. “Schrumdirum”, №6 (95), 2008, s.20-21

1. Aufgabe.

Die folgenden vier Texte sind der Beginn der bekannten Märchen der Brüder Grimm. Setzt die fehlenden Wörter ein! (oder: Wählt die fehlenden Wörter aus dem Wörtersalat!)

1. Einem reichen Mann war die Frau gestorben. Er blieb mit seiner Tochter allein zurück. Im nächsten Jahr heiratete der Mann eine andere Frau, die zwei Töchter mit in die Ehe brachte. Die beiden waren sehr böse zu ihrer Stiefschwester. Sie nahmen ihr die schönen Kleider weg und schickten sie in die Küche. Dort musste sie den ganzen Tag von früh bis spät arbeiten und durfte nachts nur neben dem Herd schlafen. Die bösen Schwestern verspotteten sie als “------------“. Jeden Tag ging die Arme zum Grab ihrer Mutter und weinte dort.

2. Es war einmal ein kleines Mädchen, das immer rotes Käppchen trug. Darum hieß es bei allen Leuten nur “-----------“

Eines Tages sagte ihre Mutter: “Hier sind Kuchen und eine Flasche Wein, bringe sie der kranken Großmutter! Aber komm nicht vom Weg ab!“

Die Großmutter wohnte in einem Haus im Wald. -----------ging los und unterwegs begegnete es dem ----. Sie wusste nicht, dass der ---- böse war. Sie erzählte ihm von der kranken Großmutter. Der ---- dachte: “Die kranke alte Frau kann ich leicht fressen, und als Nachtisch werde ich mir noch das ----------- holen.”

3. Vor langer, langer Zeit lebte ein König, dessen jüngste Tochter wunderschön war. Beim Schloße des Königs lag ein dunkler Wald, und in dem Wald unter einer alten Linde war ein Brunnen. Dort spielte die Königstochter oft mit einer goldenen -----.

Eines Tages fiel die ----- der Königstochter in den Brunnen hinein. Die Königstochter weinte. Plötzlich hörte sie eine Stimme: “Weine nicht, ich kann dir helfen!” Sie sah aber keinen Menschen, sondern nur einen dicken, häßlichen ------. Er wollte ihre ----- wieder aus dem Brunnen holen. Das Mädchen musste aber versprechen, mit ihm zum Dank zu spielen und ein Freund zu sein. Er wollte mit ihr am Tisch sitzen, von ihrem Teller essen und in ihrem Bett schlafen. Sie versprach alles, nur um ihre golden ----- wieder zu bekommen. Aber als sie ihr Spielzeug wieder hatte, dachte nicht mehr an ihr Versprechen.

4. Eine Witwe hatte zwei Töchter, davon war eine schön und fleißig, die andere häßlich und faul. Die häßliche und faule war ihre eigene Tochter. Sie hatte sie viel lieber als die andere, die ihre Stieftochter war. Die schöne Stieftochter musste alle Arbeit im Hause erledigen. Das arme Mädchen musste so viel spinnen, dass ihre Finger ------ wurden. Eines Tages war die Spule sehr ------ .Das Mädchen bückte sich über den Brunnen und wollte sie abwaschen. Die Spule fiel ihr aus der Hand und in den Brunnen. Die Arme lief weinend zur Stiefmutter und erzählte ihr vom Unglück. Die schimpfte nur und sprach unbarmherzig: “Hast du die Spule hinunterfallen lassen, so hol sie wieder herauf.”

(Wörtersalat: Kugel, Rotkäppchen, blutig, Wolf , Frosch, Kugel, Wolf, blutig, Kugel, Rotkäppchen, Aschenputtel, Rotkäppchen, Wolf, Kugel)

Titel der Märchen:


1. ------------ (Aschenputtel)

2. ----------- (Rotkäppchen)

3.--- ----------- (der Froschkönig)

4. ---- ----- (Frau Holle)


2. Aufgabe. Wer bin ich? (Berühmte Deutsche, s.57.)

Wie heißt die Person? Aus welchem Märchen kommt sie? (ein Schüler liest das Rätsel, die anderen raten, wer das ist)

  1. Ich bin ein kleines Mädchen und möchte meine Oma besuchen. Aber im Wald begegne ich den Wolf. __________________

  2. Ich habe eine böse Stiefmutter. Jeden Tag muss ich spinnen. Aber eines Tages fiel meine Spule in den Brunnen. ____________________

  3. Мeine Schwester und ich fanden im Wald ein Pfefferkuchenhaus. Hier wohnte eine böse Hexe.______________________

  4. Ich lebe bei sieben Zwergen. Meine Stiefmutter versuchte mich zu vergiften, weil ich schöner bin als sie.__________________________

  5. Ich bin ein kleiner Junge und habe eine Schwester. Wir gingen in die weite Welt, weil unsere Stiefmutter uns schlug. Unterwegs hatte ich Durst, trank aus einem Brunnen und wurde ein Reh.______________________________

  6. Ich habe sechs Geschwister. Eines Tages wollte unsere Mutter Futter holen. Der Wolf hat inzwischen meine Geschwister gefressen._______________________

  7. Ich bin eine Königstochter. Ich kam eines Tages auf einen Turm unseres Schlosses und stach mir in den Finger. Ich mußte danach viele Jahre lang schlafen._________________

  8. Ich bin alt und schwach. Mein Herr wollte mich totschlagen und ich bin fortgelaufen.__________________

Lösungen:

  1. Rotkäppchen

  2. Stieftochter aus “Frau Holle”

  3. Hänsel aus “Hänsel und Gretel”

  4. Schneewittchen aus “Schneewittchen”

  5. Der Bruder aus “Brüderchen und Schwesterchen”

  6. Ein Geißlein aus “Der Wolf und die sieben jungen Geißlein”

  7. Dornröschen

  8. Der Hund aus “Die Bremer Stadtmusikanten”

3. Aufgabe. Brüder Grimm- Märchenmarkt.

Macht Reklame eines Märchens der Brüder Grimm!

(z.B. Ich rate Ihnen das Märchen “--------“ kaufen, weil…; Kauft “-------“! Dieses Märchen ist lehrreich…)

V. Lesen. Noch ein Grimm. (“Schrumdirum”, №6 (95), 2008, s.22-23)

1.Vor dem Lesen

Lest den Titel. Eure Vermutungen…

2.Während des Lesens

a) Überprüft eure Vermutungen! Habt ihr Recht? Oder nicht?

Noch ein Grimm

Die Familie Grimm hatte nicht nur die zwei weltberühmten Söhne Jacob und Wilhelm. Auch ihr Bruder Ludwig Emil war kein Unbekannter. Nur widmete er sich nicht der Sprach-, sondern der Bildkunst.

Seine malerische Begabung wurde schon früh deutlich. Bereits als junger Künstler lernte er die deutschen Romantiker Achim von Arnim, Clemens Brentano und viele andere kennen. Selbst Johann Wolfgang von Goethe zeigte Interesse für seine Arbeiten. Die Stadt Kassel spielte im Leben von Ludwig Emil auch eine besondere Rolle. Viele Jahre lebte und schaffte er dort zusammen mit seinen bekannten Brüdern. Er war als Professor an der Kassler Kunstakademie tätig. L E Grimm gehörte auch zu den Begründern der ältesten Kunstvereinigung in Europa – der Willingshausener Malerkolonie. Willingshausen war damals Studienort internationaler Künstler und trug zur Popularität der Schwälmer Tracht bei. Diese nationale Tracht diente als Vorbild für das Rotkäppchen im Märchen von Jacob und Wilhelm Grimm.

Das Schaffen von Ludwig Emil Grimm besteht aus etwa 30 Gemälden und über 2000 Zeichnungen und Radierungen. Eine große Zahl von seinen Handzeichnungen beherbergt das Historische Museum-Schloss Philippsruhe in Hanau-Kesselstadt. Daruter auch das Original des bekannten Doppelporträts seiner Brüder Jacob und Wilhelm und das Porträt von Dorothea Viehmann, der Frau, die seinen Brüdern Märchen erzählte.

b) Richtig oder falsch?

1. Ludwig Emil Grimm war Maler.

2. J.W. Goethe interessierte sich für das Schaffen von L.E. Grimm.

3. Er war als Professor an der Kölner Kunstakademie tätig.

4. L.E. Grimm hat nur Radierungen geschaffen.

5. Dorothea Viehmann erzählte Märchen den Brüdern Grimm.

3. Nach dem Lesen.

a)

Wer

Was macht

L.E. Grimm


J.W. Goethe


Dorothea Viehmann



b) Setzt die fehlenden Wörter in die Lücken ein!

1. L.E. Grimm widmete sich nicht der Sprach-, sondern der ________.

2. Selbst Johann Wolfgang von Goethe zeigte ____________ für seine Arbeiten.

3. Die Stadt Kassel __________ im Leben von Ludwig Emil auch eine besondere Rolle.

4. Er war als ___________ an der Kassler Kunstakademie tätig.

5. L E Grimm __________ auch zu den Begründern der ältesten Kunstvereinigung in Europa – der Willingshausener Malerkolonie.

6. Diese nationale Tracht diente als Vorbild für das Rotkäppchen im __________ von Jacob und Wilhelm Grimm.

7. Das Schaffen von Ludwig Emil Grimm ___________ aus etwa 30 Gemälden und über 2000 Zeichnungen und Radierungen.


Lösungen:

  1. Bildkunst

  2. Interesse

  3. spielte

  4. Professor

  5. gehörte

  6. Märchen

  7. besteht


c). Was ist in diesem Text neu für euch?

Redemittel:

Ich weiß jetzt, dass…

Für mich war unbekannt, dass…

Ich habe erfahren, dass…

Ich wusste früher nicht, dass…

d). Erzählt den Text “Noch ein Grimm” vom Namen Dorothea Viehmann nach!

(z.B. Es war einmal…)

V. “Zögert nicht, Gutes zu tun”, hat Dr. Haas gesagt. Viele Menschen lebten und leben heute unter diesem Motto – machen Gutes für andere Menschen und ihre Heimat. Vielen Dank für unser Fest. Am Ende des Unterrichts singen wir das Lied “Heimat, ach, Heimat!” (Text und Note – in der Beilage 2, http://www.fayloobmennik.net/2728712).

Список использованной литературы:

  1. Немецкие ученые – профессора Казанского университета. Составители В.Г. Диц, А.В. Гарзавина, И.А. Новицкая. – Казань, 2004. – 180 с.

  2. Berühmte Deutsche: Сб. учебно-методических материалов (на немецком языке). – М.: ЗАО «МСНК – пресс», 2007. – 68 с.

  3. Swetlowa W.I., Danilowa N.N. Rußlanddeutsche in der Moskauer Geschichte und Kultur. Учебное пособие по немецкому языку для учащихся старших классов общеобразовательных учебных учреждений, гимназий, лицеев для факультативных занятий.

  4. Schrumdirum. Художественно-образовательный журнал для детей. Пилотный номер, 2000.

  5. Schrumdirum. Художественно-образовательный журнал для детей. 2008, №6.

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Дата добавления 10.11.2015
Раздел Иностранные языки
Подраздел Конспекты
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